Stoppt die "Wanderhütte"

mit großem Parkplatz und bis zu 100 Veranstaltungen pro Jahr: Abends und Nachts .

11 + 10 + 1 = 22. Zweiundzwanzig "gute" Gründe gegen "diese" Wanderhütte
von klein nach groß: Probleme vor Ort, in der Politik und im "Masterplan"

Alle 22 Punkte sind zum Aufklappen durch einen Mausklick. Enthalten sind jede Menge Links zu weiteren Webseiten. Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen.

[... 22 Gründe gegen "diese" Hü ...]
Das Panoramastüble » in Schwarzenberg ist auch eine "Hütte". Auch hier gibt es ein Hotel » als Besitzer und Betreiber. Sollte die "Wanderhütte" am Silberberg Realität werden, kann man praktisch von Hütte zu Hütte und von Dorf zu Dorf schauen. Der entscheidende Punkt ist, dass in Schwarzenberg offen über den 365 Tage Betrieb im Jahr » gesprochen wird und auch durchaus Probleme eingeräumt werden. Das allerwichtigste ist aber das hier: Es wird keine im Normalfall nicht genehmigungsfähige Gastronomie im Landschaftsschutzgebiet (Download pdf-Datei ») als "Wanderhütte" getarnt. Ein zusätzliches Problem ist auch, daß die neue Hütte der "alten Hütte" vermutlich Umsatzeinbußen bringen und den durchaus fragilen 365 Tage Betrieb gefährden würde. Kurz gesagt, der Abstand zwischen den Hütten ist viel zu gering.

wir sprechen hier vom "Wander-, Biker- und Familienhotel" Hotel Schloss Silberberg » , welches sich mit dem Angebot des Vesperstüble » an echte Wanderer und keine mit dem SUV anreisende Besucher von Abendveranstaltungen richtet. Zitat: "Zahlreiche Wanderwege führen direkt am Hotel vorbei, gerne sind wir Ihnen bei der Planung Ihrer Wanderung behilflich." In der Summe ist es also so, daß es schon jede Menge Angebote in der näheren Umgebung gibt und daß das Beharren des Investors auf dem Standort Silberberg einzig und allein 2 Gründen geschuldet ist: Der Nähe zum Hotel Sackmann » und der wirklich sehr guten Aussicht am Silberberg an der Wassertretstelle.

Vermutlich wurde dieses Schild an der Wassertretstelle von LEADER übersehen.

Wesentliche Bestandteile des Konzepts der Waldeshöhe in Huzenbach » sind die ruhige Lage direkt am Waldrand ohne Durchgangsverkehr. Das Haus steht seit 1834 und bietet auch ohne Sterne eine ganze Menge für echte Wanderer und Menschen die Natur und Ruhe suchen. All das wird hochgradig durch die "Event-Wanderhütte" in nächster Nähe gefährdet, es geht in der Waldeshöhe um ca. 900 Übernachtungen pro Jahr, welche die Grundlage der Vollexistenz von Andrea Finkbeiner sind. Bitte lesen Sie unter den bisher geschilderten Umständen den folgenden Satz, welcher im Schwarzwälder Bote » unter der Überschrift Baiersbronner Projektidee überzeugt » erschienen ist und Bestandteil der durch die Leader-Aktionsgruppe Nordschwarzwald » geförderten Projekte sein soll, nun noch einmal neu:

"Voraussetzung ist, dass es sich um Projekte handelt, die dazu beitragen, die Lebensqualität für Jung und Alt zu sichern oder der Landschaftspflege und -offenhaltung dienen".

Dazu hier die Einschätzung der Betreiberin der Waldeshöhe:
"Dieser von der Gemeinde vorgeschlagene Standort wird vermutlich einem von noch zwei am Silberberg übriggebliebenen Beherbergungsbetrieben den Garaus machen."

Das Problem einer Sackgasse ist klar: Je weiter vorne man wohnt, desto mehr Verkehr. Und jeglicher Verkehr hinein kommt auch unweigerlich wieder zurück. Das ist allerdings überall auf der Welt so. Verkehr bringt Lärm und Schmutz und aktuell sind leider nicht alle Diesel-SUV so sauber wie sie sein sollten. Nun wird zwangsläufig das Verkehrsaufkommen gesteigert und zu dieser Belastung (die auch schon zu Unfällen geführt hat) kommt dann noch der Lärm "von oben", bedingt durch die Abend- und Nachtveranstaltungen auf der "Wanderhütte" als Bonus obendrauf. Der Abstand des letzten Wohnhauses zum geplanten Standort beträgt unter 100 Meter. Man muss klar erkennen, daß das geplante Investitionsvolumen die Abend- und Nachtveranstaltungen zwangsläufig bedingt, da die "Hütte" ohne diese "Events in einer tollen Location" wirtschaftlich nicht darstellbar wäre. Im Leserbrief vom 19.12.2017 im Schwarzwälder Bote » der Betroffenen am Silberberg heisst es dazu klar und deutlich: Anlieger sind nicht begeistert ».

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Bitte besuchen Sie deshalb unsere Bildergalerie und hier die Bereiche Verkehr, Strasse, Schnee und vor allem die Verkehrssituationen und Videos vom Silberberg. Aktuell wird versprochen, daß auf die Anlieger keinerlei Erschliessungskosten zukommen. Das ist logisch, denn schliesslich soll die "Wanderhütte" vermutlich im Frühjahr 2018 gebaut werden. Wie allerdings sieht es in 2 Jahren nach offensichtlich zu erwartenden Problemen aus? Es gibt am Silberberg keinen Gehweg. Eine echte Gefahr für Fußgänger und Wanderer. 15 Prozent Steigung und viele Stellen an denen keine 2 Fahrzeuge nebeneinander passen » sind schon jetzt neudeutsch gesagt "suboptimal". Kurz gesagt und auch schon in einem ersten Brief eines Anliegers vom 18.10.2017 auf unserer "Briefeseite" nachzulesen:

Aufgrund aller bisher geschilderten Bedingungen hätte der Silberberg als erster aller möglicherweise geeigneter Standorte aussortiert werden müssen.

Am 08.12.2017 am Silberberg in Huzenbach. Ohne Worte:

[... Bei Schnee ist es brandgefährlich am Silberberg bei 15 Prozent Steigung ...]
Merke: Runter kommen Sie immer.

Wie so oft: Nix genaues weiss man. Sofern die Wassertretstelle erhalten bleibt und die "Wanderhütte" dahinter gebaut wird, werden diese beiden Bäume den Blick in`s Tal versperren. Das ist schade und man kann sich denken was passiert:

[... Diese Bäume werden vermutlich gefällt ...]
Merke: Man sollte niemals dem Fortschritt im Wege stehen.

Vermutlich denken Sie nun, daß wir uns wiederholen. Das ist richtig. Allerdings kann man es nicht oft genug sagen. Es gibt für Wanderer jede Menge guter Angebote und "diese Wanderhütte" hat einen anderen Schwerpunkt. Dieser liegt auf den Veranstaltungen abends und nachts, welche mit dem PKW angefahren werden. Es ist eine einfache Wahrheit, aber so ist es.

Leider muss man sagen, dass es im Bereich Leader Nordschwarzwald bzw. im Bereich der Naturschutzbehörde Freudenstadt (hier eine schöne Übersichtskarte » im Netz von LEADER bereitstellt) auch "Locations" direkt mitten im FFH-Gebiet gibt. Was ist das? Vereinfacht gesagt bedeutet FFH die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, welche Schutzgebiete beschreibt, die mehr oder weniger oberhalb eines Landschaftsschutzgebietes stehen, also noch mehr geschützt werden sollen. Bei Interesse einfach unter http://www.fauna-flora-habitatrichtlinie.de/ nachlesen. Es ist nun egal um welchen "Gastronomiebetrieb" es hier geht, aber man muss konstatieren, daß der Wald für die "Wanderhütte" gefällt wird und die 2 folgenden Sprüche vermutlich nach wie vor universell gültig sind:

a) Keine Regel ohne Ausnahme.
b) Manche sind gleicher als andere.

Eigentlich braucht man zu diesem Punkt überhaupt nichts zu schreiben. Es ist eine bereits jetzt existierende Tatsache an der es nichts zu rütteln gibt. Das ist sehr schade und wird vermutlich nachhaltig wirken. Es gibt durchaus die Meinung, daß die "Spinner vom Silberbuckel" sich nicht so anstellen sollen. Andere hingegen, eventuell mit Kontakten nach Schwarzenberg, wissen, daß die Sache nicht ganz einfach ist. Aktuell, so hört man, soll es dort auch die Klage einer Jagdgemeinschaft geben.* Warum? Ganz einfach: nach größeren Events kann man 14 Tage lang praktisch keine Tiere mehr in der Umgebung finden. Der Spruch "des einen Freud, des anderen Leid" gilt auch hier und am Ende greift noch das Sankt-Florian-Prinzip ». Hauptsache die "Hütte" steht nicht vor meiner Tür.

Der Ausschluß eines Ortschaftsratsmitglieds vom Silberberg wegen Befangenheit kommt erschwerend hinzu und erschwert die Arbeit in diesem Gremium. Eine schriftliche Anfrage an die Verwaltung zu den Gründen wurde erst nach 3 Wochen beantwortet, dann aber sehr ausführlich, vielen Dank dafür. Das Klima wird rauer, es gibt Austritte langjähriger Mitglieder aus der Dorfgemeinschaft (aber auch Neueintritte) und wir Anwohner vom Silberberg bedauern das alles sehr. Hier am Ende nun der Link zu unserer Einladung zum Gespräch », welches mit Glühwein und Punsch am 14. Januar 2018 stattfindet. Sie sind herzlich eingeladen.

* Am 13.1.2018 erreichte uns die Mitteilung von Hans Geiger, dem Jagdvorstand der Jagdgenossenschaft Schwarzenberg - Huzenbach, dass die o.a. und nun durchgestrichene Aussage falsch sei. Wir bedanken uns für diese Rückmeldung.

Es ist ein profaner Grund, aber dadurch bleibt es trotzdem ein Grund. Bei einem Hauskauf sind 3 Dinge entscheidend: die Lage, die Lage, die Lage. Hier sind Pläne am Wirken, welche die Lage entscheidend (zum Negativen) verändern werden. Genau wie die Befürworter der "Wanderhütte" im Bau derselben "Vorteile für die gesamte Region" sehen, sieht es hier der ein oder andere Anwohner so, daß "der Wert der Häuser sich in Luft auflöst". 100.000,00 EUR Wertminderung, 50%, 20% mindestens, man weiss es nicht. Zudem, wer wird schon ein Haus kaufen, wenn unklar ist, ob nicht noch Erschliessungskosten in unbekannter Höhe in den nächsten Jahren auf einen zukommen? Das alles nicht greifbar und am Ende ist man immer schlauer, aber wenn Sie selbst ein Haus besitzen (oder planen eins zu kaufen), so überdenken Sie diesen letzten Punkt doch einmal, vielen Dank.

PS.: Am Silberberg gibt es nur langsames Internet und vielleicht hofft auch der eine oder andere Anlieger, daß sich durch die "Hütte" dadurch etwas ändert. Jedenfalls ist diese unsere eigene Website hier im Bereich der Bilder vom Silberberg aus "angesurft" praktisch unbenutzbar. Im Grunde genommen wäre so etwas ein hervorragendes LEADER-Projekt im Bereich der Grundversorgung, aber vermutlich passt das nicht in irgendwelche Statuten und Masterpläne, "So sad" ("sehr schade") würde Donald Trump sagen.

Nach dem Projektstart im Juni 2016 hat die Verwaltung Standorte gesucht und gefunden. Danach wurde geprüft, bewertet und aussortiert. 15 Monate später bleibt genau 1 Standort übrig und der Ortschaftsrat Huzenbach wird informiert. Und der "Trouble" beginnt. Nun gibt es "die böse Sichtweise", daß man entweder gehofft hat, das Ganze würde schon irgendwie durch die Gremien rutschen oder zum zweiten nach dem Motto "es gibt keine Probleme, nur Lösungen" bei der Prüfung des Standorts Silberberg offensichtliche Probleme " erstmal kleingedacht" hat. So nach dem Motto "Aussicht geht über Anwohner", es wird schon irgendwie gehen. An dieser Stelle möchten wir aber auf etwas anderes hinweisen:

Unseres Wissens sind in den letzten 3 Monaten durch Hinweise und Ideen der Bevölkerung in der Gemeinde Baiersbronn im favorisierten Bereich zwischen Schwarzenberg und Klosterreichenbach mindestens 7 alternative Standorte aufgetaucht. Wer weiss, wie das Ganze verlaufen wäre, wenn die Bevölkerung bereits vor anderthalb Jahren in die Standortsuche mit eingebunden worden wäre? War das nun eine vergebene Chance oder eher eine Vorsichtsmaßnahme nach dem Motto "viele Köche verderben den Brei"? Man weiss es nicht.

Standort gesucht, gefunden, Investor gesucht, auch gefunden, nun heisst es Informationen preiszugeben. Der Ortschaftsrat Huzenbach wird als erstes informiert. Es wäre an dieser Stelle schön gewesen, wenn man bei dieser nicht öffentlichen Sitzung am 18. September 2017 auch gleich die Idee der Informationsveranstaltung mitgebracht hätte. Leider ist es anders gelaufen:

Nachdem die Gerüchte schon lange vorher im Umlauf waren, musste eine erste Informationsveranstaltung am 11. Oktober 2017 durch ein zuvor selbst organisiertes "Bürgertreffen" am 25. September 2017 praktisch erzwungen werden. Das ist nicht die beste Grundlage um "die Bürger mitzunehmen", von Beteiligung kann hier nicht die Rede sein. Aber das mit der Beteiligung kommt noch.

Es beginnt die Zeit der "warmen Worte": Alles noch offen, noch nichts beschlossen, man solle sich keine Sorgen machen usw. usf. Die "Zauberworte" lauten Idee, Projekt, Arbeitsgruppe, Problemlösung, Beteiligung. Das Wort Silberberg wird vermieden. Trotzdem: das hört sich erstmal sehr gut an. Leider schrumpfen die Möglichkeiten von Woche zu Woche und die Anzahl positiver Berichte in der Presse nehmen zu. Hier und heute zu Weihnachten 2017 muss man ganz klar sehen und sagen:

Die alternativen Standorte wurden schnell und gründlich abgeräumt und die "Idee" (oder "das Projekt") nimmt sehr stark Kurs auf die Zielgerade. Dort wartet das wunderbare, originale und ursprüngliche Ziel (im geheimen auserkoren), die "Wanderhütte" für Veranstaltungen abends und nachts am Silberberg in Huzenbach. Es ist (leider) alles bestens.

Es wurde bereits erwähnt, daß es in der Sache wirklich nur sehr wenige Antworten gibt. Beispielsweise auf Briefe oder E-Mails. Es gibt aber auch nur wenige Zahlen. Am Silberberg sind Lage und Zahlen immer gut (wenn auch die Zahlen nicht bekannt sind), bei alternativen Standorten sind die Kosten immer hoch (oder gar immens, leider nur geschätzt). Die Lage an anderen Standorten ist immer auch schwierig, aber das nur am Rande. Fehlen tun auch Protokolle. Sehr schade. Früher hies es wohl "wer schreibt, der bleibt", heute scheint es umgekehrt zu sein. Halten wir folgendes fest:

In der ersten Sitzung der "Arbeitsgruppe" am 22.11.2017 wurde beschlossen "kein Protokoll zu schreiben, damit man sich mal in Ruhe aussprechen könne" Was macht man nun, wenn am Ende dann doch noch so etwas wie ein "Bericht" auftaucht, der kurz zusammengefasst sagt: "es war nicht leicht, aber nun ist alles gut"? Auf jeden Fall werden in der nächsten Arbeitsgruppensitzung alternative Standorte keine Rolle mehr spielen und schriftlich zu sehen gibt es dazu leider nichts.

Zu Leader gibt es im Internet gefühlt 1 Mio Informationsseiten, wobei zuviele und auch widersprüchliche Informationen das gleiche sind, wie gar keine Informationen. An dieser Stelle ein Link zu einem lesenswerten und nur 98 Seiten starkem PDF_Dokument, es geht um die Nachhaltige Entwicklung der Region (hier der Nordschwarzwald) und ein Regionales Entwicklungskonzept für den Nordschwarzwald im Zeitraum 2014 - 2020 ». Interessant ist die Seite 69 auf der folgendes aufgeführt ist:

[... Das zentrale Wort hier lautet Grundversorgung ...]

Das zentrale Wort im Bild oben lautet Versorgung (2x) in Verbindung mit einem noch wesentlicheren Wort: Grundversorgung (2x).

Hier noch ein letzter Link. Bitte benutzen Sie diesen nur, wenn Sie Spaß an seltsamen und unübersichtlichen Tabellen haben. Interessant ist das alles trotzdem, es geht um die Fördersatztabelle 2014-2020 ». Allerdings ist der letzte Satz in diesem Dokument wie maßgeschneidert auf "unsere Wanderhütte am Silberberg", er lautet:

Die Obergrenze der förderfähigen Kosten liegt bei 600.000 Euro. Die Wanderhütte erhält einen Teil der für diese Förderperiode aufgerufenen Summe von "ca. 235.000,00 EUR" für ein Projekt, welches in keinster Weise die Grundversorgung betrifft, es ist also alles bestens im Nordschwarzwald.

PS.: Im schon angesprochenen "LEADER-Artikel im Schwarzwälder Boten" wird ein "Investitionsvolumen von knapp einer Million Euro" angesprochen. Und nun heiß es Zitat:

"Mit Hilfe der Leader-Fördermittel soll der Dorfplatz neu gestaltet werden und ein attraktiver Veranstaltungsraum mit kulturellen Angeboten für Bürger und Gäste der Gemeinde Schömberg entstehen"

Wie man leicht sehen kann, steht auch hier wieder einmal die Grundversorgung nicht im Vordergrund.

Und wieder die Arbeits- oder Projektgruppe. Am 08.01.2018 fand die zweite Sitzung statt, hier gibt es dazu ein kurzes Statement der IG zu dieser Veranstaltung. Es sind generell nicht öffentliche Sitzungen mit Teilnehmern, welche eingeladen oder berufen werden. So weit, so "gut", hier nun die durch den Moderator angedachten Inhalte:

....... nachdem es also nur noch um den Silberberg geht:

"will man sich statt dessen [..] mit Maßnahmen befassen, die zu einer Reduzierung möglicher Belästigungen und vorhandener Sorgen der Anwohner führen könnten. Betreiber und Architekt werden dazu konkrete Maßnahmen vorstellen".

Hierzu nur eine sehr sehr kurze Einschätzung. Hier werden technische Lösungen für soziale Problemstellungen von oben nach unten referiert. Miteinander reden und gemeinsam nach Lösungen suchen, ist etwas anderes. Und manchmal, man muss es leider so sagen, gibt es einfach keine Lösung. Das gilt ganz besonders für die zu erwartenden Verkehrsprobleme am Silberberg in Verbindung mit ca. 100 Veranstaltungen pro Jahr abends und nachts.

PS.: Bei der 1. Sitzung der Projektgruppe sagte Prof. Kaiser, dass er den Standort Silberberg "noch nicht persönlich gesehen habe". Man darf gespannt sein, ob er das zur zweiten Sitzung nachgeholt hat. Für alle anderen empfehlen wir den Blick vom Sofa: Hier geht`s zu unserer Bildergalerie.

Das Titelbild des SPIEGEL vom 19.03.2016 » zierte die folgende Schlagzeile:

Aufstand der Wutbürger:

"Ihr da oben belügt uns doch alle"

Dazu nur ganz kurz drei Sätze zum Nach- bzw. Überdenken:

  • An uns selber: Es gibt am Silberberg Menschen die den Dialog suchen, keine Wutbürger.
  • An die Politik: "Die halbe Wahrheit ist oft eine faustdicke Lüge"
  • An die "Gesellschaft": Warum gibt es immer mehr Wutbürger?


Wir wollen hier nicht meckern, sondern auf etwas wirklich positives hinweisen. Unten im Bild aufgeführt sind die Aufgaben der unteren Naturschutzbehörde, zu finden auf der Webseite des Landratsamts Freudenstadt. Vielleicht weiß es nicht jeder, aber das Landratsamt übernimmt die Aufgaben der unteren Naturschutzbehörde. Bitte besuchen Sie diese Informationsseiten unter www.landkreis-freundenstadt.de.

[... Naturschutzaufgaben beim Landratsamt ...]

Es ist schade, daß am Silberberg ca. 1 ha wunderschöner Mischwald von der Behörde vermutlich kampflos aufgegeben wird. Für was? Wenn Sie bis hierher alles gelesen haben, dann wissen Sie es.

Sie sind nicht allein. Premium, Sterne, darf`s auch etwas mehr sein. In Freudenstadt spricht man bereits vom "Julian-Osswald-Gedächtnisturm", nachzulesen wie so oft in der lokalen Presse beim Schwarzwälder Boten », hier gehts direkt zu dem enstprechenden Artikel Unterstützung nur für den Wildtierpark ». Zum Thema eine interessante Erklärung zu diesem "Prestigeprojekt der Stadt Freudenstadt" von Tourismusdirektor Patrick Schreib »:

"Über die Sinnhaftigkeit des Turms wolle er sich nicht weiter äußern".

Wir Anlieger vom Silberberg (oder besser gesagt die Mitglieder unserer Initiativgruppe) denken aktuell wirklich sehr oft über folgendes nach:

Was ist die Sinnhaftigkeit einer "Wanderhütte" in unmittelbarer Dorfnähe anfahrbar mit großem Parkplatz?

In den letzten Jahren haben wir jede Menge neuer Wörter gelernt. Hier eine absolute Mini-Auswahl:

  • Wutbürger
  • facebooken
  • Darknet
  • Shitstorm
  • fremdschämen
  • "suboptimal"
  • postfaktisch oder alternative Wahrheit
  • liken
  • alternativlos
  • Too big to fail

Besonders die letzten beiden Einträge spielen hier eine Rolle. Die wirklichen 2 absoluten Kernfragen der ganzen Angelegenheit bzw. des "Projekts" rund um die "Wanderhütte am Silberberg" sind eigentlich sehr einfach:

Ist diese Hütte und der Standort wirklich alternativlos?

Sind alle (geheimen) Vorarbeiten wirklich so groß, daß sie nicht mehr aufzuhalten sind? Also "too big to fail"?

Wie schon zuvor geschrieben: Man wüßte es gern und weiß es nicht.


"Wer nicht mit am Tisch sitzt, steht auf der Speisekarte"

Der Spruch ist böse und trotzdem irgendwie passend zum Thema "Wanderhütte" am Silberberg. Bitte überdenken Sie das folgende einmal in Ruhe, denn es berührt absolut grundlegende Punkte unserer Gesellschaft:

Von klein nach groß wie auf dieser "Stopp-Seite" hier läuft es normalerweise nicht. LEADER spricht auf den eigenen Seiten » zwar ganz modern vom "Bottom-up-Ansatz", aber genau das ist das wahre Problem:

der Grund ("Bottom") der Entscheidungsträger ("Eliten"?) reicht nicht mehr wirklich bis hinunter auf den Grund.

Der wirklich absolut einzigste "Politiker" (oder Entscheidungsträger), der jemals hier am Silberberg (= vor Ort!) war und persönlich mit Bürgern gesprochen hat, ist der Ortsvorsteher von Huzenbach: Eckard Wahr. An dieser Stelle ein absolut herzliches Dankeschön an Ihn.

PS.: Haben Sie sich vielleicht einmal gefragt, warum sich Herr Wahr (trotz aller vermutlich zu erwartender Schwierigkeiten) öffentlich gegen den Standort am Silberberg ausgesprochen hat? Vielleicht ist es einfach so, daß er berufsbedingt über gewisse Erfahrungen in diesem Bereich verfügt. Es wäre eine gute Erklärung.

Trotz allem wünschen wir Ihen allen wirklich von Herzen

einen guten Start in das neue Jahr 2018



PPS.: Eigentlich war im Plan vorgesehen hier noch weitere Punkte aufzuführen, zum Thema "Nachdenken" gäbe es noch viel zusagen. Es hat aus zeitlichen Gründen nicht geklappt und wer weiss, wozu das gut ist. Wir haben auch überlegt etwas von 100 guten Gründen zu schreiben. Warum? Ganz einfach, die 22 Gründe von oben und die 78 Unterschriften mittlerweile vom Silberberg. Wie auch immer:

Wenn Sie mögen, sehen wir uns am 14. Januar 2018 ». Alles Gute bis dahin.




Vielen Dank für Ihr Interesse


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Vielen Dank für das Herunterladen unserer Begründung gegen "diese" Hütte.


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